MEDIRA Health
KI-Assistent für die klinische Dokumentation
Ein Assistent, der Arztbriefe aus strukturierten Befunden vorbereitet — vollständig innerhalb der Klinik-Infrastruktur.
- gespart pro Woche und Ärzt:in
- 4,5 hgespart pro Woche und Ärzt:in
- Treffer in der Freigabe ohne Korrektur
- 92 %Treffer in der Freigabe ohne Korrektur
- Patientendaten außerhalb der Klinik
- 0Patientendaten außerhalb der Klinik
Ausgangslage
Ärztinnen und Ärzte verbrachten laut interner Erhebung mehrere Stunden pro Woche mit dem Verfassen von Arztbriefen — Text, der zu großen Teilen aus bereits strukturiert vorliegenden Befunden besteht. Gleichzeitig war klar: Patientendaten dürfen die Klinik nicht verlassen, und ein Modell, das plausibel klingende Diagnosen erfindet, ist schlimmer als gar kein Werkzeug.
Vorgehen
Wir haben zuerst eine Evaluationsstrecke gebaut, nicht das Produkt: 400 anonymisierte Altfälle mit ärztlich freigegebenen Referenzbriefen als Prüfstein. Erst als klar war, welche Kombination aus Modell, Kontext und Prompting diese Fälle zuverlässig löst, entstand die Oberfläche. Der Assistent schlägt ausschließlich vor — freigegeben wird jeder Brief von einem Menschen, und jede Aussage ist auf ihren Quellbefund zurückführbar.
- Evaluations-Set aus 400 anonymisierten Fällen als Grundlage jeder Entscheidung
- Retrieval strikt begrenzt auf die Befunde des jeweiligen Falls
- Jeder generierte Satz verlinkt auf seine Quelle im Befund
- Betrieb im Rechenzentrum der Klinik, kein Datenabfluss nach außen
Ergebnis
Der Assistent ist seit zwei Quartalen in zwei Fachabteilungen im Einsatz. Die Zeitersparnis liegt bei mehreren Stunden pro Woche und Person; wichtiger für die Akzeptanz war aber, dass das System in der Evaluation nachweislich nichts erfindet, was nicht im Befund steht.
„Entscheidend war nicht, dass es funktioniert. Entscheidend war, dass wir belegen konnten, wie gut es funktioniert — sonst hätte es keine Freigabe gegeben.“